Vor- und Nachteile

Ein Laubsauger ist ein praktisches Gerät. Nachdem der Laubsauger angeschaltet wurde, schluckt er präzise das vorhandene Laub auf der Straße. Das lästige und zeitraubendende Aufsammeln des Laubs durch einen Rechen entfällt.

Doch leider birgt der Laubsauger nicht nur Vorteile. Ein Nachteil des Laubsaugers ist, dass er nicht nur Laub beseitigt, sondern auch Kleinstlebewesen mitaufsaugt. Die kleinen Tierchen sorgen dafür, dass das Laub abgebaut wird. Zu ihnen gehören Spinnen, Asseln oder Käfer, deren Leben durch den Laubsauger gefährdet wird. Sie sorgen für die Stoffumwandlungsfunktion zwischen Bodenfauna- und flora und der Bildung von Humus. Durch den Laubsauger wird diese Funktion zerstört und die Tiere verlieren ihre Nahrungsgrundlage. Aber auch größere Lebewesen wie Frösche werden von einem Laubsauger verschluckt und Igel belästigt.

Außerdem arbeitet der Laubsauger mit einem gewaltigen Lärmpegel. Ein Laubsauger kann eine Geräuschkulisse von bis zu 112 Dezibel erzeugen und spielt damit in derselben Kategorie wie ein Presslufthammer. Durch den Lärm des Laubsaugers wird nicht nur die Umwelt belästigt auch die Gesundheit des Laubaufsammelnden ist gefährdet. Aus diesem Grund darf der Laubsauger nur mit Hörschutz betrieben werden. Der Laubsauger verursacht weitere Probleme, so wirbelt er bei trockenem Wetter eine große Menge an Staub auf, die für die Umgebung unangenehme Folgen haben kann.

Ein letzter negativer Punkt des Laubsaugers will genannt werden, denn im der Verbrennungsmotor eines Laubsauger verursacht gesundheitsschädliche Emissionen. Dazu gehören Sickoxide und Kohlenwasserstoffe, die sich anschließend in der näheren Umgebung verbreiten und Schaden anrichten. Diese Schadstoffe sind sowohl bei der Bildung von Ozon als auch bei Kohlenmonoxid beteiligt.

Aus diesem Grund fordern Naturschutzverbände, dass auf Laubsauger verzichtet wird und stattdessen auf Rechen und Besen zurückgegriffen wird.